Entstehungsgeschichte
Förderverein und Jugendfeuerwehr haben sich beim Ausbau der Jugendräume stark engagiert; Zuschüsse gab es außerdem vom Land und der Stadt Mosbach.
Die Stadt Mosbach unterhält in Fortführung eines durchgängigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungskonzeptes ein durch pädagogische Fachkräfte geleitetes Jugendhaus in der Innenstadt, den Jugendtreff Waldsteige sowie teilbetreute und selbstverwaltete Jugendräume in den Stadtteilen. Die Volkshochschule mit ihren Außenstellen und die Musikschule ergänzen das Angebot im Bereich der Jugendarbeit ebenso wie die über 300 Vereine der Großen Kreisstadt sowie weitere private, öffentliche oder kirchliche Einrichtungen. Ein breites Angebot an individueller, sinnvoller und kurzweiliger Freizeitgestaltung wird groß geschrieben und von städtischer Seite aus im machbaren Rahmen unterstützt.
Auch die Jugendfeuerwehr der Abteilung Mosbach-Stadt, die seit 1971 besteht und wichtiger Betsandteil der städtischen Jugendarbeit ist, erfährt mit neu eingerichteten Räumlichkeiten eine Stärkung und Unterstützung. Möglich wurde der Ausbau durch ein Zusammenspiel von Stadt Mosbach, Freiwilliger Feuerwehr, Förderverein und Landeszuschüssen. Oberbürgermeister Michael Jann und Dieter Kautzmann von der Abteilung Soziale Angelegenheiten konnten sich bei der gemeinsamen Besichtigung mit Abteilungskommandant Bernhard Schmitt, Kommandant Wolfgang Goldbaum, Jugendwart Dennis Obieglo und weiteren Feuerwehrvertretern von den in den vergangenen Monaten geleisteten Arbeiten im Feuerwehrgerätehaus Mosbach überzeugen.
Ausgebaut wurden die Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr und das Betreuungsteam im Obergeschoss des 2002 neu erstellten Gerätehauses in der Bleichstraße. Die rund 80 qm große Fläche beinhaltet einen speziellen Jugendraum für die Jugendlichen, anteilige Flurflächen sowie sanitäre Einrichtungen.
Die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr mit derzeit 24 Mitgliedern treffen sich mindestens einmal wöchentlich. Geleitet werden sie von Jugendwart Dennis Obieglo und vier weiteren Ausbildern der Feuerwehr. Neben den normalen Übungs- und Einsatzstunden stehen auch sportliche Aktivitäten, Zeltlager und Jugendveranstaltungen auf dem Programm.
Die Finanzierung des rund 21.000 € teuren Ausbaus wird vom Land Baden-Württemberg mit 8.400 € unterstützt. Das Sonderprogramm "Der Jugend Räume schaffen" im Rahmen der "Zukunftsoffensive Chancen der jungen Generation III" fördert die Schaffung von Lebensräumen neben Familie und Schule. In diesen Lebensräumen sollen sich die Jugendlichen persönlich entfalten und individuelle und gruppenbezogene Kompetenzen entwickeln können. Zu diesem „sozialen Lernen“ gehört u. a. die Einübung von Teamfähigkeit, die Stärkung von Schlüsselqualifikationen, die Fähigkeit Aggressions- und Gewaltbereitschaft abzubauen, die Übernahme von Führungsverantwortung und die Bereitschaft, sich für den anderen einzusetzen.
Weitere 5.000 € setzte die Stadt Mosbach ein, die mit Walter Noe und Thomas Vonthien vom Technischen Rathaus auch die Bauleitung übernahm. Vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr wurden Barmittel und Arbeits- bzw. Sachleistungen im Wert von 6.800 € erbracht. Auch die Jugendlichen selbst waren keineswegs untätig: durch den Erlös aus Verkaufsständen bei Veranstaltungen wie dem Radsonntag haben sich knapp 1.850 € summiert.
OB Jann bedankte sich anlässlich des Rundgangs ganz herzlich bei allen Beteiligten, die finanziell oder durch Arbeitsleistungen dazu beigetragen haben, dass die Jungfeuerwehrler nun adäquate Räume zur Verfügung haben. Insbesondere der Förderverein sowie die Eigenleistung in erheblichem Umfang seien positiv hervor zu heben.
Pressestelle Stadt Mosbach

